29.03.2016

UNESCO übernimmt Schirmherrschaft über Internationales Jahr des Automobilen Kulturgutes

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Der ÖMVV (Österreichischer Motor-Veteranen-Verband) als nationale Autorität der FIVA (“Fédération Internationale des Véhicules Anciens”) in Österreich, stellt, wie  die FIVA auf internationaler Ebene, das Jahr 2016  unter das Zeichen des „Internationalen Jahres des Automobilen Kulturgutes“.

Im Rahmen dieser Aktivitäten hat die UNESCO die Schirmherrschaft über das für 2016 ausgerufene Internationale Jahr des Automobilen Kulturgutes übernommen. Sie gewährt diesem außergewöhnlichen internationalen Programm der FIVA damit ihre moralische Billigung und Unterstützung.

Die UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova hat die FIVA zur Initiative hinsichtlich des internationalen automobilen Kulturguts beglückwünscht. Laut Frau Bokova trägt die FIVA mit ihrer Förderung der „lebendigen Bewahrung“ historischer Fahrzeuge und der Weitergabe entsprechender Technologien an künftige Generationen, zur Wertsteigerung dieses außergewöhnlichen Industriekulturgutes und zur Förderung des interkulturellen Austauschs zwischen den 64 Ländern, in denen die FIVA vertreten ist, bei. "Mit den Aktivitäten im Rahmen des diesjährigen 50. Jubiläums der FIVA-Gründung feiere man auch den Beitrag der FIVA zur gesellschaftlichen, kulturellen, wissenschaftlichen und technischen Entwicklung der Menschheit", fügte sie hinzu.

Patrick Rollet, Präsident der FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens), des Oldtimer-Weltverbands, dankt Irina Bokova für die Ehre, die sie dem Internationalen Jahr des Automobilen Kulturgutes erweist, und erklärt, dass „dieser Schritt den gewaltigen Anstrengungen der zahlreichen ehemaligen und gegenwärtigen Ehrenamtlichen Anerkennung zollt, die in den letzten 50 Jahren durch ihre Clubs und Verbände unermüdlich zum Schutz, zur Bewahrung und zur Förderung des internationalen automobilen Kulturguts beigetragen haben, das im Mittelpunkt des Handelns der FIVA steht.“

Die FIVA plant im Rahmen der Feierlichkeiten zum Internationalen Jahr des Automobilen Kulturgutes eine Reihe von Aktivitäten und Initiativen, die zum Großteil über das Jahr 2016 hinausgehen werden. Höhepunkt der diesjährigen Festivitäten ist eine Veranstaltungswoche in Paris, dem Geburtsort der FIVA.

Diese Themensetzung, die Aktivitäten der FIVA und die Schirmherrschaft der UNESCO fügen sich nahtlos in den übergeordneten Schwerpunkt des ÖMVV - das Automobil beziehungsweise die Mobilität, als stark gesellschaftsprägenden, historischen und auch zukünftigen Faktor – als wichtiges Kulturgut anzusehen, ein.

Über den ÖMVV:
Der Österreichische Motor-Veteranen-Verband (ÖMVV) ist der Dachverband für das historische Fahrzeugwesen in Österreich, als solcher die Interessensvertretung der OldtimerbesitzerInnen gegenüber dem Gesetzgeber und Serviceorganisation für seine Verbandsmitglieder. Zurzeit gehören dem ÖMVV 83 Clubs mit zirka 9.000 Mitgliedern an, sowie ÖAMTC und ARBÖ als außerordentliche Mitglieder.
Der ÖMVV ist stimmberechtigtes Mitglied im „Beirat für historische Kraftfahrzeuge“ beim Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT). Gerade in Zeiten hoher Sensibilität in Fragen der Umwelt, ist die Interessensvertretung der BesitzerInnen historischer Fahrzeuge und die Erhaltung rollenden Kulturgutes von großer Wichtigkeit. Der enge Kontakt mit gesetzgebenden Gremien, Behörden, Politik und Öffentlichkeit auf allen Ebenen und unter Ausnutzung aller Kommunikationskanäle steht daher im Vordergrund um die positive Stimmung für das Oldtimerwesen auch in jüngeren Zielgruppen zu fördern.
Der ÖMVV steht mit internationalen Dachverbänden im laufenden Erfahrungsaustausch, um EU-weite Lösungen zu erreichen und ist gleichzeitig die nationale Autorität des Weltdachverbandes FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens) in Österreich.
Die intensive Informationsarbeit des ÖMVV als Dachverband, gilt nicht nur den Clubs, sondern auch verstärkt direkt den Besitzern und Besitzerinnen historischer Kraftfahrzeuge. Auf diese Weise sollen Personen, die noch keinem Club angehören, für die Verbandsmitglieder interessiert  und an die österreichische Clubszene herangeführt werden.
Mit der Registrierung eines Oldtimers im Veteranen-Register des ÖMVV stellt dies eine Art Gütesiegel dar, das dieses Fahrzeug deutlich von den noch immer im Verkehr befindlichen Altfahrzeugen ohne historischen Wert, abgrenzt. Die Registrierung gilt etwa auch gegenüber Versicherungen als Nachweis in Richtung des pfleglichen und daher Prämien mindernden Umganges mit dem Veteranenfahrzeug. Mit der FIVA-ID Card hat der/die FahrzeugbesitzerInnen ein europaweit gültiges Dokument in Händen.

Über die FIVA:
Die FIVA („Fédération Internationale des Véhicules Anciens“) wurde vor fast 50 Jahren als Weltorganisation zur Wahrung der Interessen von Oldtimerbegeisterten gegründet. Sie ist eine nicht gewinnorientierte Organisation mit Sitz in Frankreich und Mitgliedern in über 60 Ländern auf allen Kontinenten. Mitglieder der FIVA sind die nationalen Organisationen, die sich dem Erhalt des kraftfahrtechnischen Erbes in ihrem Heimatland widmen. Diese Verbände von Oldtimerclubs repräsentieren rund 1,5 Millionen Menschen. Ihr gemeinsames Ziel ist der Erhalt der historischen Fahrzeuge, die sie so schätzen, und deren gelegentliche Nutzung für ihren eigentlichen Daseinszweck: Den Spaß am Fahren! Daher lautet das FIVA-Motto: Fahrzeuge von gestern auf den Straßen von morgen.


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Mag. Christian Schamburek

Leopold Gattringer Straße 55
A-2345 Brunn am Gebirge 

Mobil: +43 (0) 664 620 11 10
Email: c.schamburek@csc-communication.com 
Web: www.csc-communication.com

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