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Unter reger Teilnahme der Mitgliedsclubs fand am Samstag, 15. Oktober 2016, der Verbandstag des ÖMVV (Österreichischer Motor-Veteranen-Verband, Dachverband des historischen Fahrzeugwesens und Autorität der FIVA) im Rahmen der Classic Expo in Salzburg statt. Neben zahlreichen Vertretern der österreichischen Oldtimerclubs begrüßte ÖMVV Präsident KR Ing. Robert Krickl unter anderem als Gäste, Ing. Ernst Piech, Gründer der Ferdinand Porsche Erlebniswelt „Fahr(t)raum“, Ing. Johannes Rath, Altpräsident des ÖMVV, Ing. Maximilian Hölzl, Ehrenpräsident des ÖMVV und Vertreter der Kooperationspartner des ÖMVV wie Mag. Barbara Hafok, Leiterin PR und Marketing des Technischen Museums Wien, Georg Brown, ÖAMTC Historic und Dr. Norbert Griesmayr, Vorstandsdirektor der VAV-Versicherung.

Die Schwerpunkte des Verbandstages lagen auf Impulsvorträgen zu Verbandsthemen im engeren Sinn, wie die Neuausrichtung des Verbandes, das Leitbild des ÖMVV, Aufgabenschwerpunkte in der Zukunft und die Entwicklungen bezüglich der internationalen Rahmenbedingungen in Bezug auf EU-Gesetzgebung und FIVA. Des Weiteren gab es Vorträge zu Rechtsthemen, wie die "Wertminderung durch Unfallschäden", die "Wertentwicklung und optimale Versicherung für Oldtimer", Aktuelles zum deutschen Antragsverfahren zum Thema "Automobiles Kulturgut als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe", die Kurzvorstellung der Ausrichtung der Ferdinand Porsche Erlebniswelt "Fahr(t)raum" und interessante Tourismusziele für Oldtimerreisende in Europa. 

Höhepunkt des Programms war die Podiumsdiskussion zum Thema "Gibt es in 10 Jahren noch eine Oldtimer Szene – Was müssen wir HEUTE tun um dies sicherzustellen", mit einer hochrangigen Expertenrunde. Es diskutierten KR Ing. Robert Krickl (Präsident des ÖMVV), DI Georg Hönig (AbtLeiter WST8 NÖ Landesregierung und Mitglied des Beirates für historische Fahrzeuge / BMVIT), KR Franz Steinbacher (Sachverständiger, Vertreter der WKO im Beirat historische Fahrzeuge / BMVIT), Wolfgang Buchta (Herausgeber Austro Classic) und Manfred Rotschne (Manro Classic Museum), moderiert von Mag. Christian Schamburek.
Der ÖMVV (Österreichischer Motor-Veteranen-Verband) als nationale Autorität der FIVA (“Fédération Internationale des Véhicules Anciens”) in Österreich, stellt, wie die FIVA auf internationaler Ebene, das Jahr 2016 unter das Zeichen des „Internationalen Jahres des Automobilen Kulturgutes“.

Im Rahmen dieser Aktivitäten hat die UNESCO die Schirmherrschaft über das für 2016 ausgerufene Internationale Jahr des Automobilen Kulturgutes übernommen. Sie gewährt diesem außergewöhnlichen internationalen Programm der FIVA damit ihre moralische Billigung und Unterstützung.
 
Die FIVA plant im Rahmen der Feierlichkeiten zum Internationalen Jahr des Automobilen Kulturgutes eine Reihe von Aktivitäten und Initiativen, die zum Großteil über das Jahr 2016 hinausgehen werden. Höhepunkt der diesjährigen Festivitäten ist eine Veranstaltungswoche in Paris, dem Geburtsort der FIVA.

Diese Themensetzung, die Aktivitäten der FIVA und die Schirmherrschaft der UNESCO fügen sich nahtlos in den übergeordneten Schwerpunkt des ÖMVV - das Automobil beziehungsweise die Mobilität, als stark gesellschaftsprägenden, historischen und auch zukünftigen Faktor – als wichtiges Kulturgut anzusehen, ein.
Im heurigen Jahr des Automobilen Kulturgutes lohnt sich ein Blick auf die Relevanz der österreichischen Szene.
Anlässlich des Internationalen Jahres des Automobilen Kulturgutes im Jahr 2016 ist es von Seiten des ÖMVV (Österreichischer Motor-Veteranen-Verband) wieder an der Zeit an die Bedeutung dieses Themas in Bezug auf die gesellschaftliche Relevanz, wirtschaftlichen Größenordnung, die geringe Relevanz in Bezug auf Umweltthemen, Tourismus und Leidenschaft und Sympathie großer Teile der Bevölkerung hinzuweisen. Im Jahre 2014 gab es diesbezüglich eine großangelegte Studie der FIVA, die diese Themen beleuchtet und die an Aktualität kaum verloren hat.

Historische Fahrzeuge sind Teil unserer Kultur und Gesellschaft. Unser kraftfahrttechnisches Erbe ist Teil unserer gesellschaftlichen Entwicklung. Historische Fahrzeuge sind Zeugnisse des Stils, des technischen Fortschritts und der sozioökonomischen Entwicklung ihrer Zeit. Im Laufe der Jahre haben Millionen von Menschen weltweit Fahrzeuge aller Arten, Marken, Typen und Preiskategorien bewahrt. Einige dieser Menschen wenden viel Zeit, Energie und Geld auf, um die Verkehrstauglichkeit ihrer Fahrzeuge aufrecht zu erhalten. Sie können somit quasi als Pfleger eines riesigen, allgemein zugänglichen rollenden Museums für kraftfahrttechnisches Erbe angesehen werden. Zudem wirkt sich die Oldtimerei äußerst positiv auf die Wirtschaft aus. Von ihr profitieren nicht nur tausende Betriebe, die Produkte und Dienstleistungen für Oldtimerliebhaber anbieten, sondern in erheblichem Maße auch die Tourismusbranche. Weltweit sorgen die Mitglieder der Clubs, der Dachverbände und der FIVA für eine Belebung und Bereicherung sowohl des gesellschaftlichen als auch des kulturellen Lebens, deren Umfang und Wert in Europa die vorliegende Studie näher untersucht.
Der ÖMVV (Österreichischer Motor-Veteranen-Verband) als nationale Autorität der FIVA (“Fédération Internationale des Véhicules Anciens”) in Österreich, feiert und unterstützt  auf nationaler und internationaler Ebene das 50-jährige Bestehen der FIVA und stellt das Jahr 2016 auch in Österreich unter das Zeichen des „Internationalen Jahres des Automobilen Kulturgutes“. Österreich war in den Anfängen der FIVA eines der ersten Länder, das die Gründung unterstützte.

Dieses Thema und die Aktivitäten der FIVA fügen sich nahtlos in den Themenschwerpunkt des ÖMVV - das Automobil beziehungsweise die Mobilität, als stark gesellschaftsprägenden, historischen und auch zukünftigen Faktor – als wichtiges Kulturgut anzusehen, ein.
Am Samstag den 7. November 2015 wurde in der Generalversammlung des Österreichischen Motor-Veteranen-Verbandes (ÖMVV) der Vorstand neu gewählt. Mit der Wahl des neuen Präsidenten Komm.Rat Ing. Robert Krickl mit seinem Team, wurde im Dachverband für historisches Fahrzeugwesen ein Generationenwechsel eingeläutet. Die Zielsetzung für die nächsten Jahre, so der neue Vorstand Komm.Rat Ing. Krickl, ist die Ausweitung der Dienstleistungen für die österreichischen Oldtimer-Clubs, die Intensivierung der Nachwuchsarbeit, insbesondere die Einbindung der Youngtimer Szene, Ausbildungsinitiativen, die verstärkte Kommunikation auf nationaler und internationaler Ebene, sowie die erfolgreiche Weiterführung und Pflege aller Kontakte zu gesetzgebenden Gremien, Behörden und der Öffentlichkeit im Sinne der Interessensvertretung der BesitzerInnen historischer Fahrzeuge.
Der ÖMVV arbeitet eng mit der heimischen Wirtschaft zusammen, um die Wertschöpfung der Arbeitsleistungen rund um das Thema historischer Fahrzeuge im Inland zu erhalten. Mit einem Bestand von rund 660.000* historischen Fahrzeugen ist dies ein nicht zu unterschätzender Faktor für österreichische Gewerbebetriebe.

*Quelle: Statistik Austria, Stand 2014, Bestand historischer Fahrzeuge (PKW, Zweiräder,LKW, etc.), Baujahre bis einschließlich 1986.



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