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Einstellungen zu historischen Fahrzeugen und sozioökonomische Bedeutung
Im Rahmen der CLASSIC EXPO in Salzburg, wurden am Samstag den 21.10.2017 die Ergebnisse einer erstmals in Österreich durchgeführten Studie "Oldtimer in Österreich - Einstellungen zu historischen Fahrzeugen und sozioökonomische Bedeutung" präsentiert.

Die Daten- und Faktenlage zum Thema „Oldtimer in Österreich“ war vor der Erstellung der vorliegenden Studie weder umfassend noch durchgängig erfasst. Es war daher höchste Zeit eine solide einheitliche Datenbasis zum österreichischen Markt für historische Fahrzeuge für alle in die aktuellen und zukünftigen Themen und Diskussionen eingebundenen Zielgruppen wie Fahrzeughalter, Clubs, Verbände, Öffentlichkeit, Medien, Behörden, Politik und internationale Kontakte zu schaffen.

Neben einem repräsentativen Stimmungsbild der österreichischen Bevölkerung zu diesem Thema, wurden allgemeine Nutzungsdaten, Fahrzeugdaten, Soziodemografie, Bestandsdaten, Versicherung, Ausgaben, Zukunftserwartungen etc. bei BesitzerInnen von Oldtimern und zu deren Fahrzeugen erhoben. Knapp 2.700 Teilnehmer an der Online-Befragung, 400 Interviews im Rahmen der Repräsentativbefragung, 100 Interviews mit Unternehmen der Branche und 50 Interviews mit Clubrepräsentanten gaben eine solide Basis für die Datenerhebung.

Die Ergebnisse waren aufschlussreich und zeigen die gesellschaftliche Bedeutung (Sympathiewerte, Einstellungen zu historischen Fahrzeugen,…), die Wirtschaftskraft (Unternehmen, Tourismus, die Bedeutung im Sinne der Erhaltung von Handwerk, ….) und Fakten zur tatsächlichen Nutzung historischer Fahrzeuge (Ausgaben, gefahrene Kilometer, Anteile am Gesamtbestand,..).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die österreichische Bevölkerung zu einem überwiegenden Anteil dem Thema historische Fahrzeuge sehr positiv gegenübersteht und dessen Erhaltung auf Österreichs Straßen als Kulturgut befürwortet und begrüßt.

Die wirtschaftliche Bedeutung dieses Segmentes ist mit 690 Millionen Euro p.a. nicht unbeachtlich. Diese Ausgaben fließen überwiegend den vielen Handwerks-, Klein- und Mittelbetrieben zu und erzeguen auch positive Effekte in den Tourismusregionen des Landes.

Historische Fahrzeuge werden selten, achtsam und vorsichtig benutzt (0,2% aller in Österreich gefahrenen Kilometer). Argumente betreffend die Umweltbelastung, sind vor diesem Hintergrund daher realistisch zu sehen - demgegenüber ist der immense Mehrwert der Erhaltung unseres rollenden Kulturgutes auf den Schultern 10.000er Oldtimer-BesitzerInnen zu bewerten.

Der Schulterschluss und das gemeinsame Arbeiten der Oldtimerszene in Österreich stellen die Zukunft unseres rollenden Kulturguts auf Österreichs Straßen sicher. Alle sind aufgerufen in der Beurteilung der Sinnhaftigkeit von Maßnahmen, die die Erhaltung des Kulturguts Oldtimer gefährdet maßvoll die Relationen der Erhaltung von kulturellen Werten und die tatsächliche Wirkung von Beschränkungen im Auge zu behalten.

Die Details zur Studie finden Sie hier als Kurzfassung oder Gesamtbericht.

NEU 19.10.2017 ÖMVV

ÖMVV Verbandstag 2017

Unter reger Teilnahme der Mitgliedsclubs fand am Samstag, den 21.Oktober 2017, der Verbandstag des ÖMVV im Rahmen der Classic Expo in Salzburg statt. Neben zahlreichen Vertretern der österreichischen Oldtimerclubs begrüßte ÖMVV Präsident KR Ing. Robert Krickl unter anderem als Gäste, DI Friedrich Forsthuber, Bundesministerium Verkehr, Innovation und Technologie, Vertreter der Kooperationspartner des ÖMVV wie Sven Rabe (VAV Versicherung AG), Werner Widauer GF CASCAR (Classic and Sports Car Assekuradeur GmbH), Bernhard Eder OCC ( OCC – Assekuranzkontor GmbH) und Georg Brown, ÖAMTC Historic.

Die Schwerpunkte des Verbandstages lagen unter anderem auf Impulsvorträgen zu Verbandsthemen im engeren Sinn, wie die neue Kennzeichnung für historische Fahrzeuge mit der § 57a Plakette „Oldtimerpickerl“ welches ab 2018 die klare Kennzeichnung für historische Fahrzeuge sicherstellen wird. 

Des Weiteren wurden die Aufgaben und Zielsetzungen des „Kuratoriums Historische Mobilität Österreich“ präsentiert, dessen Gründungsmitglieder ÖMVV und AMV gemeinsam mit dem Beirat bestehend aus ÖAMTC, ARBÖ, WKO, KFG und Oldtimer Experten die Beratung und Unterstützung sowie die einheitliche Meinungsbildung in allen Belangen historischer Mobilität in Österreich, verfolgt.

Die neusten Entwicklungen auf Ebene der FIVA („Federation internationale Vehicules Anciens“) zeigen die internationalen Aktivitäten und Schritte das historische Fahrzeug als Botschafter der Geschichte der Mobilität auf den Straßen zu erhalten. 

Im Rahmen des ÖMVV Versicherungsschwerpunktes gab es von Sven Rabe, VAV zum Thema "Spezialversicherung für Oldtimer", Bernhard Eder, OCC, zum Thema „Garantie Versicherung“ und Werner Widauer (CASCAR) zum Thema „Allgefahrenversicherung“ interessante Vorträge.

Im Anschluss folgte dann die Präsentation der Studie von Mag. Christian Schamburek durch Herrn MMag. Robert Sobotka (Telemark-Marketing) „Oldtimer in Österreich – Einstellungen zu historischen Fahrzeugen und sozioökonomische Bedeutung“.

Die Ergebnisse waren aufschlussreich und zeigen die Bedeutung, die große Beliebtheit in der österreichischen Bevölkerung und mit 690 Millionen Euro die Wirtschaftskraft der Oldtimer Szene in Österreich. 

Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion unter Teilnahme von DI Friedrich Forsthuber (BMVIT), Georg Brown (ÖAMTC), KR Ing. Robert Krickl (Kuratorium Historische Mobilität Österreich), Martin
Strubreiter (Auto Revue), MMag. Robert Sobotka (Telemark Marktforschung) und Mag. Christian Schamburek (Auftraggeber der Studie) unter reger Beteiligung des Auditoriums statt.

Es wurde von allen Seiten bestätigt, dass diese Studie einen wesentlichen Beitrag und eine Wissensbasis für die ganze Oldtimerszene darstellt, und das hier nun vorliegende Ergebnis ein Gesamtbild der Bedeutung historischer Fahrzeuge als rollendes Kulturgut in Österreich zeigt. Betont wurde von Seiten DI Forsthuber (BMVIT), dass aktuell keine Fahrbeschränkungen oder Verschärfungen in Diskussion sind. Eine wesentliche Erkenntnis aus der Studie  war, dass der Anteil der durch Oldtimer gefahrenen Kilometer pro Jahr gemessen an der Gesamtlaufleistung aller in Österreich zugelassenen PKW nur 0,2% beträgt. Historische Fahrzeuge werden aber nicht nur selten, sondern auch achtsam und vorsichtig benutzt. Argumente betreffend die Umweltbelastung, die in Bezug auf historische Fahrzeuge ab und an angeführt werden, sind vor dem Hintergrund dieser geringen Verwendungshäufigkeit zu beurteilen. Demgegenüber ist der immense Mehrwert der Erhaltung unseres rollenden Kulturgutes zu bewerten. Weitere Themen waren die Nachwuchsförderung, Vergleiche mit anderen Länder wie Großbritannien und Deutschland, Lehrlingsausbildung, Bedeutung und Stellung der Clubs im Rahmen der Jugendförderung und vieles mehr. 

Den Bericht zur Studie und alle Vorträge gibt als Download auf www.oemvv.at.
Einstellungen zu historischen Fahrzeugen und sozioökonomische Bedeutung
Im Rahmen der CLASSIC EXPO in Salzburg, wird am 21.10.2017 um 11 Uhr die erstmals in Österreich durchgeführte Studie "Oldtimer in Österreich - Einstellungen zu historischen Fahrzeugen und sozioökonomische Bedeutung" präsentiert. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion unter Teilnahme von DI Friedrich Forsthuber (BMVIT), Georg Brown (ÖAMTC), KR Ing. Robert Krickl (Kuratorium Historische Mobilität Österreich), Martin Strubreiter (Auto Revue), MMag. Robert Sobotka (Telemark Marktforschung), KR Franz R. Steinbacher (Sachverständiger / Oldtimer Experte) und Mag. Christian Schamburek (Auftraggeber der Studie) statt.

ZIELSETZUNG DER STUDIE
Die Szene der Freunde historischer Fahrzeuge ist in den letzten Jahren europaweit stetig gewachsen. Einerseits liegt dies in handfesten ökonomischen Tatsachen begründet, andererseits sehnen sich die Menschen in bewegten Zeiten nach Bekanntem, nach Halt und Ankerpunkten. Hinter dem anhaltenden Boom bei Oldtimern steckt nicht nur der Renditegedanke als Investitionsobjekt, sondern vielmehr auch eine Alternative um aus dem digitalen, schnellen Alltag in eine analoge Welt - „die gute alte Zeit“ - zu entfliehen.

OLDTIMER SIND ROLLENDES KULTURGUT
In unserem Land hat die Oldtimer- und Youngtimerszene eine feste, solide Basis. Hunderte gut organisierte Clubs, zehntausende Oldtimerenthusiasten, ein breites Spektrum an Veranstaltungen - von der Clubausfahrt über Messen bis hin zu Topveranstaltungen mit internationaler Strahlkraft wie der „Ennstal Classic" – tragen dazu bei, dass Millionen Österreicher sich freuen, wenn Sie einen Oldtimer auf der Straße sehen.
Auf den Schultern all jener, die Oldtimer zu ihrem Hobby oder Beruf gemacht haben ruht die Verantwortung und die Last der Erhaltung dieses rollenden Kulturguts, um es auch künftigen Generationen zu ermöglichen, die Geschichte der Mobilität nicht nur im Museum oder medial zu erleben, sondern auch auf Österreichs Straßen zu sehen.
 
DATEN UND FAKTEN
Die Daten- und Faktenlage zum Thema „Oldtimer in Österreich“ war vor der Erstellung der vorliegenden Studie weder umfassend noch durchgängig erfasst. Es war daher höchste Zeit eine solide einheitliche Datenbasis zum österreichischen Markt für historische Fahrzeuge für alle in die aktuellen und zukünftigen Themen und Diskussionen eingebundenen Zielgruppen wie Fahrzeughalter, Clubs, Verbände, Öffentlichkeit, Medien, Behörden, Politik und internationale Kontakte zu schaffen.
Um dies zu erreichen, wurden BesitzerInnen von Oldtimern über allgemeine Nutzungsdaten, Fahrzeugdaten, Bestandsdaten, Versicherungsdaten, Soziodemografie, Ausgaben, Zukunftserwartungen u.v.m. ihrer Fahrzeuge befragt. Zusätzlich wurde ein repräsentatives Stimmungsbild der österreichischen Bevölkerung zu diesem Thema erhoben. Eine weitere Befragung wurde bei Repräsentanten österreichischer Clubs sowie Wirtschaftsbetrieben aus dem Segment „Historische Fahrzeuge“ durchgeführt um die wirtschaftliche Bedeutung zu quantifizieren. Ergänzend wurden Expertenrunden zur Evaluierung der Ergebnisse durchgeführt.
Das nun vorliegende Ergebnis ist ein Gesamtbild der Bedeutung historischer Fahrzeuge als rollendes Kulturgut in Österreich.

Die Untersuchung wurde im Auftrag von Mag. Christian Schamburek, Herausgeber und Autor des OLDTIMER GUIDE, durchgeführt.

Durchführendes Institut: Telemark-Marketing, MMag. Robert Sobotka

Einstellungen zu historischen Fahrzeugen und sozioökonomische Bedeutung
 
Gestern Abend, am 4.April 2017, war es soweit! Der Saisonbeginn wurde mit der Präsentation des Oldtimer Guides 2017 durch Autor und Herausgeber Christian Schamburek eingeläutet. Um die 300 Gäste nutzten den sonnigen Abend um die 11. Auflage des "Kompass, der uns durch die Szene führt", wie Helmut Zwickl so treffend formulierte, gemeinsam zu feiern. Unzählige klassische Automobile schmückten das herrliche Ambiente der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten.

Ein Highlight des Abends war die Ausstellung von Fotografien von Michael Alschner, dessen Fotos die Bildebene des Guides gestalten. Michael Alschner ist Profi und setzt seit vielen Jahren automobile Schönheiten in Szene. 

Im Rahmen des Abends kündigt Christian Schamburek die Durchführung einer nationalen Studie zur "Sozioökonomischen Bedeutung historischer Fahrzeuge in Österreich" an. Die Zielsetzung ist den österreichischen Markt für Historische Fahrzeuge in seiner Gesamtheit zu erheben und zu befragen um Daten und Fakten zur wirksamen Interessensvertretung aller BesitzerInnen und Freunde historischer Kraftfahrzeuge in Österreich zu erarbeiten. Neben einem repräsentativen Stimmungsbild der österreichischen Bevölkerung zu diesem Thema, sollen allgemeine Nutzungsdaten, Fahrzeugdaten, Soziodemografie, Bestandsdaten, Versicherung, Ausgaben, Zukunftserwartungen etc. bei BesitzerInnen von Oldtimern und zu deren Fahrzeugen erhoben werden, um mit diesen Daten in weiterer Folge die wirtschaftliche Bedeutung zu quantifizieren. Die Befragung wird auch bei Opinionleadern, Clubrepräsentanten sowie Wirtschaftsbetrieben aus dem Segment „Klassische Fahrzeuge“ durchgeführt um die wirtschaftliche Bedeutung und Umwegrentabilitäten zu quantifizieren. Der Onlinefragebogen steht ab 5.4.2017 unter www.befragung.cc/oldtimerstudie zur Verfügung.
 
Bekannte Persönlichkeiten aus der Szene wie Helmut Zwickl (Ennstal Classic), Michael Alschner (Fotograf), Roland David (Ventilspiel), Thomas Körpert (GF Apollo/Vredestein Österreich), Alexander Seidl (CEO Zenith Austria/CEE), Georg Brown (ÖAMTC Oldtimer), Germanos Athanasiadis (medianet Verlag AG), KR Robert Krickl (Präsident ÖMVV), Kurt Bergmann (Österreichischer Rennwagenkonstrukteur), Silke Sautter (Chopard Marketing), Wolfgang Buchta (Austro Classic), Enricho Falchetto (Alles Auto), DI Friedrich Forsthuber (BMVIT), Prof. Friedrich Ehn (Motorradmuseum Ehn) und viele andere ließen sich den gelungenen Abend nicht entgehen.

Mit einem Danke an das medianet Oldtimer Guide Team und einer Verlosung eines Bildes des Künstlers, einem Objekt der Wiener Porzellanmanufaktur, einem Gutschein für ein Wochenende in der See Villa in Millstatt, einer Zenith Tischuhr, einem Radatz Geschenkkorb und Eintrittskarten ins Technische Museum endete der Abend bei angeregten Benzingesprächen.
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